Haidhausen Museum : Räteausstellung 2019

 

Vom 01. April bis 16. Juni 2019 im Haidhausen-Museum zu sehen:

 

„Aus der Kirchenschule heraus 
ist geschossen worden!“
 
Haidhauser Ereignisse 
vom 26. April bis zum 5. Mai 1919 
 
Vom Ende der Räteherrschaft und dem Einmarsch der „Weissen Truppen“ im Bereich Einstein- und Kirchenstraße, Max-Weber- und Wiener Platz. Mit einem Nachtrag zur Festnahme von Eugen Leviné am 13. Mai 1919 in der Haidhauser Schneckenburgerstraße.
Eine historische Collage.
 

Haidhauser Ereignisse

 

Nach zahlreichen Dokumentationen und Vorträgen zum 100. Jahrestag von Revolution und Rätezeit scheint das Thema mehr als ausreichend behandelt zu sein. Und doch fallen viele Details aus den Tagen nach dem 26. April 1919, dem Vergessen anheim. Dass die Führer der kommunistischen Räterepublik nach nur zwei Wochen in einer tumultartigen Sitzung abgesetzt und von einer „Geschäftskommission der Betriebs- und Soldatenräte“ ersetzt werden, scheint vielen Autoren kaum oder gar nicht erwähnenswert. Auch von den in der Haidhauser Kirchenschule festgesetzten Geiseln - darunter der „Malerfürst“ Franz von Stuck, der Eisner-Attentäter Arco-Valley und der damalige Star-Chirurg Ferdinand Sauerbruch - ist nur in wenigen Publikationen die Rede. Als die „Weißen“ im Münchner Osten einmarschieren, lassen die Verantwortlichen den Truppenverbänden freien Lauf: Festnahmen, Denunziationen und willkürliche Erschießungen nehmen bisher unbekannte Ausmaße an.

 

Ausstellung im Haidhausen-Museum

Kirchenstr. 24, München-Haidhausen

(Nähe Max-Weber-Platz)

 

Öffnungszeiten:

So 14 - 17 Uhr. Mo, Di, Mi 17 - 19 Uhr

 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Muenchen